Place of Power

In die eigene Kraft kommen

Sterbevorbereitung

... je früher desto besser

GrabfigurIn der yogischen Tradition geht man von einer Reinkarnation, d.h. Wiedergeburt des Menschen aus.

Die Reinkarnationstheorie betrachtet das Leben als Kreislauf, ähnlich dem Lauf der Sonne. Der eine Teil ist sichtbar, der andere unsichtbar, aber dennoch vorhanden. Im sichtbaren Kreis wurden wir geboren, leben und sterben, um dann als Seele im unsichtbaren Kreis auf der Astrelebene bis zur nächsten Inkarnation weiterzuleben.

Ein gutes Sterben und somit Vorbereitung auf die nächste Inkarnation kann erreicht werden, indem man sich möglichst früh mit dem Thema beschäftigt.

In der Bhagavad Gita wird beschrieben, wie ein idealer Sterbevorgang sein sollte: Der Sterbende zieht den Geist von allen äußeren Objekten zurück. Er zentriert die Achtsamkeit nach innen, erst zum Herzen hin, dann hoch zum Punkt zwischen den Augenbrauen und wiederholt sein persönliches Mantra. Mit dem Mantra und dem Bewußtsein in Gott verläßt er den physischen Körper über das Stirnchakra (Ajna Chakra) oder das Scheitelzentrum (Sahasrara Chakra). So kann der Verstorbene in die höheren Astralebenen gehen.

Nach der Yogatheorie ist der letzte Gedanke vor dem Tod besonders wichtig. Er hat einen großen Einfluss darauf, wo man in der Astralwelt ankommt, wie lange man dort verweilen wird und in welche Umstände man im nächsten Leben wiedergeboren wird. Daher ist es sinnvoll, einen Gedanken an Licht, die Schöpfung, den Schöpfer, Bewußtsein o.ä. zu denken und die irdische Welt ohne Bedauern zurückzulassen. Es ist wichtig, alle Hindernisse und Mißverständnisse rechtzeitig zu Lebzeiten auszuräumen.

Hilfreich ist es, um für den Zeitpunkt des Sterbens gut vorbereitet zu sein, jeden Tag mindestens 20 Minuten mit derselben Mediationstechnik, vorzugsweise mit einem Mantra, zu meditieren. Schließlich wird der Gedanke an das Mantra zum stärksten Gedanken an das Leben, so dass dieses Mantra im Moment des Todes ganz von selbst ins Bewußtsein tritt und zu einem guten Übergang in höhere Ebenen des Seins verhilft. Ein Mantra projiziert den Geist auf einen Punkt und in der Tradition des Kundalini Yoga verwenden wir Mantras wie z.B. Sat Nam (Wahrheit ist meine Identität), Hari (Schöpfung) oder Wahe Guru (Freude auf dem Weg zum Licht). Diese Mantras sind frei von persönlichen Assoziationen und subjektiven Färbungen. Man kann aber auch auf einen persönlichen Begriff meditieren, mit dem man im Herzen verbunden ist, wie z.B. Liebe, Freiheit, Freude, Gott ..., der in der nächsten Inkarnation eine Bedeutung haben wird. Angehörige sollten den Sterbenden gehen lassen und nicht versuchen, die Seele zurückzuhalten. Hilfreich ist es, wenn man dem Verstorbenen Licht oder Lichtwesen als Begleitung sendet und Kraft für die neuen Aufgaben wünscht.

Solltest Du weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, wie z.B. Angehörige unterstützend wirken können oder was die alten Schriften über die Astralwelt sagen, wende Dich bitte an mich.

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